WordPress-Wartung: Was dazugehört, was sie kostet & worauf Sie achten sollten

Website mit Getriebe aus WordPress, Theme und Plugins Skizze: Hinter einem Browserfenster treiben Zahnräder für WordPress, Theme und zwei Plugins die Website an. Eine Kontroll-Linie fährt über die Seite, alles ist in Ordnung. Dann bricht an einem Plugin ein Zahn, es sprüht Funken, Bild, Text und Button der Website verrutschen. Die Kontrolle schlägt Alarm und markiert die Fehler. Ein Schraubenschlüssel tauscht das kaputte Plugin gegen ein neues, die Website rastet wieder ein und läuft. WordPressThemePluginPlugin Kontrolle

Kurz gesagt: Eine WordPress-Website braucht regelmäßige Updates für WordPress, Plugins und Themes, Backups und eine Kontrolle, ob danach noch alles läuft.
Das funktioniert von überall aus, ohne dass Sie Ihren Hoster wechseln müssen. Hier lesen Sie, was dazugehört, was es kostet und woran Sie einen guten Anbieter erkennen.

Eine Website ist ein bisschen wie ein Auto. Sie läuft auch ohne Inspektion, eine ganze Weile sogar. Bis sie eines Tages nicht mehr läuft, und meistens dann, wenn es gerade gar nicht passt.
Ich betreue seit über 20 Jahren Websites, und viele Notrufe, die mich erreichen, hätte eine regelmäßige Wartung verhindert.

Warum WordPress regelmäßig Pflege braucht

WordPress selbst, der sogenannte Core, ist nur das Fundament. Darauf sitzen ein Theme für die Gestaltung und meist zehn, zwanzig oder mehr Plugins für Formulare, Cookie-Hinweis, Sicherheit oder Shop.
Jedes davon stammt von einem anderen Entwickler, und für Plugins und Themes erscheinen laufend Updates: neue Funktionen, bessere Performance, Fehlerkorrekturen und vor allem das Schließen von Sicherheitslücken.

Bleiben diese Updates liegen, wird es schnell unangenehm. Veraltete Plugins sind eines der häufigsten Einfallstore, wenn eine Website gehackt wird.
Dazu kommen langsamere Ladezeiten und Darstellungsfehler, die man selbst oft gar nicht bemerkt, Ihre Besucher aber schon. Im schlimmsten Fall drohen Ausfälle oder Datenverlust.
Und ehrlich: Wer kümmert sich neben dem Tagesgeschäft schon jede Woche manuell darum?

Was zu einer WordPress-Wartung gehört

Der Begriff wird sehr unterschiedlich verwendet. Aus meiner Sicht gehört mindestens das hier dazu:

Updates

WordPress-Core, Theme und Plugins aktualisiere ich wöchentlich, bei kritischen Sicherheitslücken sofort.

Rundum abgesichert

Eine Firewall hält bekannte Angriffe ab, der Login ist gegen Passwort-Raten geschützt, auf Wunsch mit Zwei-Faktor-Anmeldung.
Dazu regelmäßige Scans auf Schadcode und bekannte Lücken. Ich mache Ihre Seite so dicht, wie es technisch geht.

Backups

Regelmäßige Sicherungen, zusätzlich extern. So ist eine Wiederherstellung auch möglich, wenn der Server selbst ausfällt.

Automatische Sichtprüfung

Ein automatisches Monitoring schaut sich die Website regelmäßig an wie ein Besucher, im größeren Paket jeden Tag: Ist sie erreichbar, laden Bilder und Schriften, stehen Inhalte am richtigen Platz? Fällt etwas auf, bekomme ich eine Warnung.

Schnelle Ladezeiten

Bilder werden automatisch verkleinert und in modernen Formaten ausgeliefert, Seiten zwischengespeichert.
Das spürt man vor allem auf dem Handy.

Datenschutz & Cookie-Hinweis

Cookie-Tool und Datenschutz-Einstellungen passe ich an, wenn sich Vorgaben oder eingebundene Dienste ändern.

Ein fester Ansprechpartner

Sie sprechen direkt mit mir, nicht mit einer Hotline.
Auf Wunsch bekommen Sie jeden Monat einen kurzen Bericht, was gemacht wurde.

Sicherheit, Tempo und Suchmaschinen hängen dabei eng zusammen: Google bevorzugt Seiten, die sicher sind und schnell laden.
Besucher bleiben länger, wenn nichts hakt. Und über eine gute Platzierung kommen am Ende mehr Anfragen bei Ihnen an.

Und wenn ein Update etwas kaputt macht?

Das kommt vor, auch bei sorgfältiger Arbeit. Zwei Plugins vertragen sich nach einem Update plötzlich nicht mehr, oder ein Entwickler hat einen Fehler eingebaut.
Wichtig ist, was dann passiert.

Meist bekomme ich das über die automatische Kontrolle mit, bevor es jemandem auffällt.
Dann spiele ich entweder die vorherige Version zurück, damit die Seite und ihre Funktionalität sofort wieder da sind, oder ich suche gleich die eigentliche Lösung, damit auch die neueste Version funktioniert.

Dauerhaft auf einem alten Stand stehen zu bleiben, ist nämlich keine Lösung. Gerade die Sicherheitsupdates sollen ja ankommen.

Was kostet WordPress-Wartung im Monat?

Wartung wird meist als Monatspreis angegeben. Im Netz finden Sie Angebote ab rund 25 € im Monat. Beim Vergleich lohnt sich aber der Blick ins Kleingedruckte:
Oft kommen Lizenzen für Premium-Plugins, das Cookie-Tool oder jede noch so kleine Änderung extra dazu. Am Ende ist das vermeintlich günstige Paket dann gar nicht mehr so günstig.

Bei mir sieht das so aus:

Schutz

ab 69 € netto im Monat

Schon damit bekommen Sie einen richtig guten Schutz, der für die meisten Websites rundum reicht. Ein WooCommerce-Shop, Buchungen oder mehrere Sprachen brauchen etwas mehr Pflege.

Inklusive

Lizenzen & kleine Änderungen

Pro-Plugins für Sicherheit, Backups, Tempo, SEO und Datenschutz laufen über unsere Lizenzen. Und eine kleine Änderung, etwa eine neue Telefonnummer, kostet in der Regel nichts extra.

Neue Website

50 % in den ersten 2 Jahren

Erstelle ich Ihre Website neu, zahlen Sie zwei Jahre lang nur die Hälfte der Wartung. Für jede weitere Website gibt es außerdem 10 % Nachlass.

Was über das kleine Änderungs-Kontingent hinausgeht, rechne ich minutengenau ab, nicht in angefangenen Viertelstunden.

Ihre Website ist nicht von mir?

Kein Problem, ich übernehme auch Websites, die jemand anders gebaut hat. Am Anfang steht eine Sichtung: Was ist installiert, wie aktuell ist alles, wo hakt es?
Danach sage ich Ihnen ehrlich, wie es um die Seite steht.

Für die einmalige Einarbeitung fällt erfahrungsgemäß ein Aufwand von drei bis fünf Stunden an, je nachdem, was die Seite mitbringt.
Ist eine Website technisch so veraltet, dass sich Pflege kaum noch lohnt, sage ich Ihnen das auch. Ob Sie sie trotzdem weiter betreiben oder erneuern, entscheiden Sie.

Muss ich dafür den Hoster wechseln?

Nein. Ihre WordPress-Website bleibt, wo sie ist. Ich brauche nur einen Zugang, die Wartung selbst läuft komplett online.
Deshalb spielt es auch keine Rolle, wo Ihr Unternehmen sitzt. Wenn Sie möchten, kann Hosting & E-Mail auch aus einer Hand kommen, nötig ist das aber nicht.

Woran Sie einen guten Wartungsanbieter erkennen

Egal, bei wem Sie am Ende landen: Diese Fragen sollten Sie vorher stellen.

  1. Wo liegen die Backups, und gibt es eine Kopie außerhalb des Servers?
  2. Prüft jemand, ob die Seite nach dem Update wirklich richtig aussieht, oder nur, ob sie erreichbar ist?
  3. Was passiert, wenn nach einem Update etwas nicht funktioniert, und wie schnell?
  4. Was kostet extra: Lizenzen, Cookie-Tool, kleine Änderungen?
  5. Habe ich einen festen Ansprechpartner oder eine Hotline? Bekomme ich auf Wunsch einen Bericht?
  6. Was verspricht der Anbieter? Vorsicht bei „100 % Sicherheit“: Wartung senkt das Risiko deutlich, ausschließen kann sie es nicht.

Häufige Fragen zur WordPress-Wartung

Kann ich meine WordPress-Website auch selbst warten?

Ja, wenn Sie sich regelmäßig Zeit dafür nehmen. WordPress kann Updates sogar automatisch einspielen. Was dann fehlt, ist die Kontrolle danach, ein Backup außerhalb des Servers und jemand, der eingreift, wenn ein Update etwas kaputt macht. Genau dafür ist ein Wartungsvertrag da.

Was kostet ein Wartungsvertrag im Jahr?

Bei mir beginnt die Wartung bei 69 € netto im Monat, also 828 € netto im Jahr. Für Websites, die ich neu erstellt habe, ist es in den ersten zwei Jahren die Hälfte. Websites mit Shop, Buchung oder mehreren Sprachen brauchen mehr Pflege und liegen darüber.

Was ist der Unterschied zwischen Hosting und Wartung?

Das Hosting ist der Platz auf dem Server, auf dem Ihre Website liegt. Der Hoster sorgt dafür, dass der Server läuft. Um WordPress, Theme und Plugins kümmert er sich in der Regel nicht. Das ist die Aufgabe der Wartung.

Reichen automatische Updates nicht aus?

Automatische Updates sind ein guter Anfang. Sie merken aber nicht, wenn danach ein Formular nicht mehr verschickt wird oder ein Bild fehlt. Deshalb gehört zur Wartung immer auch eine Kontrolle danach und ein Backup, mit dem sich der vorherige Stand wiederherstellen lässt.

Was passiert, wenn meine Website gehackt wird?

Dann stelle ich den letzten sauberen Stand aus einem Backup wieder her und schließe die Lücke, über die der Angriff kam. Ist der Aufwand größer, etwa weil der Angriff über den Server kam, sprechen wir vorher darüber. Eine Garantie, dass nie etwas passiert, gibt es nicht. Regelmäßige Updates und ein Blick auf die Sicherheit machen es aber deutlich unwahrscheinlicher.

Brauche ich für einen WooCommerce-Shop eine andere Wartung?

Ein Shop braucht mehr Aufmerksamkeit: mehr Plugins, Zahlungsarten, Rechtstexte und Bestellwege, die nach jedem Update funktionieren müssen. Deshalb gibt es dafür ein eigenes, umfangreicheres Wartungspaket.

Wie lange läuft ein Wartungsvertrag?

Bei mir 12 Monate, danach verlängert er sich automatisch. Kündigen können Sie mit einem Monat Frist zum Ende der Laufzeit. Die Rechnung kommt einmal im Jahr, auf Wunsch auch halbjährlich.

Wer sich um Ihre Website kümmert

wagnergraphics ist eine inhabergeführte Agentur, seit 2004. Ich betreue Websites für Unternehmen, Vereine und Behörden, in Wernigerode und weit darüber hinaus.
Wenn Sie anrufen, sprechen Sie mit uns, nicht mit einem Callcenter. Und wir kennen Ihre Website, weil wir sie jede Woche in der Hand haben.

„Sowohl bei der Wartung der Webseite als auch bei der Erstellung von Grafiken und Anzeigen ist Herr Wagner mit Herzblut und zielführenden eigenen Ideen an Bord …“

M. A., Bewertung auf Google

„Zuverlässige Zusammenarbeit, faire Preisgestaltung. Wir sind sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen.“

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„Wer einen fähigen und langfristigen Partner für die Webseiten und Designs seines Unternehmens sucht, der hat mit Torsten einen tollen, herzlichen, menschlichen, kompetenten und zuverlässigen Partner an seiner Seite!“

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