Kurz gesagt: Dateien teilen, Kalender & Kontakte abgleichen, ohne großen Konzern dazwischen. Mit Nextcloud geht das auf einem eigenen Server in Deutschland. Die Einrichtung übernehme ich auf Anfrage.
Viele nutzen Dropbox, Google Drive oder OneDrive. Das funktioniert gut. Die Daten liegen dann aber bei einem großen Anbieter, häufig auch mit Servern außerhalb der EU, und die Bedingungen legt der Anbieter fest. Für manche ist das in Ordnung. Gerade für Firmen kann das aber kritisch sein, etwa wenn Kundendaten im Spiel sind und der Datenschutz stimmen muss.
Der Unterschied ist ein bisschen wie Hotelzimmer und eigene Wohnung. Im Hotel ist alles bequem vorbereitet, aber es gelten die Hausregeln, und das Personal hat einen Schlüssel. In der eigenen Wohnung entscheiden Sie selbst, müssen sich aber auch um den Hausmeister kümmern.
Was ist Nextcloud?
Nextcloud ist eine frei verfügbare Software für eine eigene Cloud. Sie läuft auf einem eigenen Server und kann im Alltag das, was man von den großen Diensten kennt:
- Dateien speichern & auf allen Geräten abgleichen
- Dateien per Link teilen, auf Wunsch mit Passwort & Ablaufdatum
- Kalender & Kontakte zwischen Rechner und Handy abgleichen
- Apps für Windows, Mac, iPhone & Android
Ich nutze selbst eine eigene Nextcloud, unter anderem für den Datenaustausch mit Kunden.
Tipp: Freigaben mit Ablaufdatum
Wenn Sie Dateien per Link verschicken, geben Sie dem Link ein Ablaufdatum mit, bei sensiblen Daten zusätzlich ein Passwort. Alte Freigaben laufen dann von selbst aus, statt jahrelang offen im Netz zu liegen.
Was zur Einrichtung gehört
- ein Server bzw. Hosting-Paket in Deutschland
- eine eigene Adresse, zum Beispiel cloud.ihre-firma.de, mit verschlüsselter Verbindung
- Einrichtung der Benutzer, Ordner & Freigaben
- Einrichtung der Apps auf Ihren Geräten
- regelmäßige Updates & Datensicherung
Der letzte Punkt ist der wichtigste und wird gern vergessen. Eine eigene Cloud ist kein Gerät, das man einmal aufstellt und dann vergisst. Sie braucht Pflege, ähnlich wie eine Website.
So biete ich das an
Auf Anfrage richte ich Ihnen eine eigene Nextcloud mit passendem Hosting-Paket ein und kümmere mich auf Wunsch auch um Updates & Sicherung. Sie nutzen die Cloud, den Rest übernehme ich.
Für wen lohnt sich das?
Aus meiner Sicht vor allem für kleine Unternehmen und Selbständige, die regelmäßig Dateien mit Kunden austauschen, mehrere Geräte nutzen und dabei ihre Daten lieber in Deutschland wissen. Wenn es Ihnen vor allem um ein volles Postfach geht, hilft oft schon Aufräumen & Archivieren. Wenn Sie nur gelegentlich mal eine Datei verschicken, ist eine eigene Cloud eher zu viel des Guten.


